Erneuerbare Energien und Wasser im Irak

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Strom. Die installierte Erzeugungskapazität lag Mitte 2026 bei rund 22.000 Megawatt, während der Spitzenbedarf in den Sommermonaten auf 50.000 bis 55.000 Megawatt geschätzt wird. Die Lücke führt zu planmäßigen Abschaltungen im ganzen Land. Die Regierung strebt bis 2030 einen Anteil erneuerbarer Energien von 33 Prozent am Strommix an.

Wasser. Nach Angaben irakischer Behörden erhält das Land weniger als 35 Prozent des Wasseranteils, der ihm aus Tigris und Euphrat rechnerisch zustünde. Die Reservoire erreichten 2025 die niedrigsten Stände in der Geschichte des irakischen Staates. Der Irak erwärmt sich fast doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Rund 1,5 Millionen Hektar Ackerfläche — etwa 40 Prozent des kultivierbaren Landes — wurden durch Versalzung und Staunässe aufgegeben.

Diese Zahlen sind keine Statistik. Sie bedeuten Abwanderung aus ländlichen Regionen, verlorene Ernten und Haushalte, die Wasser kaufen müssen.

Deutschland hat eine Energiewende durchlaufen, die international beobachtet wird — mit Erfolgen und mit Fehlern. Beides ist übertragbares Wissen. Wir sehen unsere Rolle nicht darin, Anlagen zu bauen, sondern darin, Wissen und Erfahrung dorthin zu bringen, wo Entscheidungen getroffen werden.

Wir planen und führen Aufklärungskampagnen, Fachsymposien und Workshops im Irak durch — zu erneuerbaren Energien und zu ressourcenschonendem Wassermanagement. Fachsymposien deshalb, weil bei diesen Themen die Entscheidungsebene erreicht werden muss: Ministerien, Kommunen, Versorger, Landwirtschaftsverbände.

WAS WIR ANBIETEN

Konkrete Vorhaben — im Angebots-, nicht im Erfolgsmodus
Partner, die wir suchen
Entwicklungszusammenarbeit

Infrastruktur- und Bildungsprojekte gemeinsam mit Partnern vor Ort — als Kommunikationsbrücke.https://difz-ev.com/ueber-uns/entwicklungszusammenarbeit/

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