Digitalisierung im Irak voranbringen

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Der Irak zählt rund 46 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, mit einem hohen Anteil junger Menschen. Diese Generation ist mobil vernetzt und mit digitalen Anwendungen vertraut. Der Engpass liegt nicht bei der Nutzung, sondern bei der Anwendung im Bildungs- und Arbeitskontext: Es fehlt an strukturierten Lernangeboten, an digitalen Kompetenzen jenseits der Alltagsnutzung und an Plattformen, die fachliche Inhalte in verlässlicher Qualität bereitstellen.

Hinzu kommt eine schlichte Abhängigkeit: Digitale Bildungsangebote brauchen Strom. Die anhaltende Lücke in der Stromversorgung — dazu mehr in unserem Schwerpunkt Umweltschutz — begrenzt, was digital überhaupt möglich ist. Beide Themen gehören zusammen gedacht.

Wir verfolgen zwei Wege, die sich ergänzen.

Erstens Aufklärung: Veranstaltungen und Informationsformate darüber, was Digitalisierung im konkreten Arbeitsalltag bedeutet — für Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen. Nicht als Technikvortrag, sondern anwendungsnah.

Zweitens Infrastruktur: Aufbau und Betrieb eigener E-Learning-Plattformen. Dieser Weg ist bewusst gewählt: Eine Plattform ist skalierbar, mehrsprachig und wirkt über den einzelnen Workshop hinaus. Sie erreicht Menschen, die zu keiner Präsenzveranstaltung reisen können — und das sind im Irak viele.
Unsere Plattformen sind von Beginn an mehrsprachig angelegt (Arabisch, Deutsch, Englisch). Für Nutzerinnen und Nutzer im Irak ist Arabisch dabei nicht die Übersetzung, sondern die Ausgangssprache.

WAS WIR ANBIETEN

Konkrete Vorhaben — im Angebots-, nicht im Erfolgsmodus
Partner, die wir suchen
Wissenstransfer

Deutsche Fachexpertise und irakische Fachttps://difz-ev.com/ueber-uns/wissenstransfer/hkräfte zusammenbringen — in Workshops, Trainings und Train-the-Trainer-Formaten.

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