Wissenstransfer zwischen Deutschland und dem Irak

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Der Irak ist ein junges Land. Bis 2033 wächst die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds um rund 7,4 Millionen Menschen. Der Arbeitsmarkt kann dieses Wachstum bislang nicht aufnehmen: Der IWF beziffert das nötige Wirtschaftswachstum, um die Arbeitslosigkeit bis 2033 in den einstelligen Bereich zu senken, auf mindestens 5,5 Prozent jährlich — deutlich mehr als der Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Gleichzeitig besteht eine Lücke zwischen dem, was Ausbildung vermittelt, und dem, was Betriebe brauchen. Junge Menschen schließen Ausbildungen ab, ohne dass daraus Beschäftigung entsteht. Diese Lücke ist kein Geldproblem. Sie ist ein Struktur- und Wissensproblem — und damit lösbar.

Deutschland verfügt mit dem dualen Ausbildungssystem über eine Erfahrung, die international nachgefragt und schwer kopierbar ist: die enge Verzahnung von betrieblicher Praxis und theoretischer Ausbildung. Diese Erfahrung ist nicht eins zu eins übertragbar — aber ihre Prinzipien sind es.

Wir konzipieren Bildungsmaßnahmen, Workshops und Trainingsprogramme für Fachkräfte und Nachwuchstalente im Irak und in Deutschland. Der Fokus liegt auf Menschen, die bereits im Beruf stehen oder kurz davor: Ingenieurinnen, Techniker, Verwaltungsfachkräfte, Nachwuchskräfte in Unternehmen und Institutionen.

Was uns dabei trägt, ist die interkulturelle und sprachliche Kompetenz unseres Netzwerks. Wir arbeiten auf Deutsch, Englisch und Arabisch — nicht als Übersetzungsleistung, sondern weil Wissenstransfer ohne gemeinsame Sprache nicht funktioniert.

WAS WIR ANBIETEN

Konkrete Vorhaben — im Angebots-, nicht im Erfolgsmodus
Partner, die wir suchen
Berufsbildung

Praxisnahe Qualifizierung und Zusammenarbeit mit Berufsschulen in Deutschland und im Irak.

Digitale Transformation

Digitale Kompetenzen stärken und eigene, mehrsprachige E-Learning-Plattformen aufbauen.
https://difz-ev.com/ueber-uns/digitalisierung/

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